H B 186.5 (Mietspiegel) ErbStH
Aus dem amtlichen WortlautIn Mietspiegeln wird häufig der um Ausreißer bereinigte Durchschnitt aller erhobenen Mietwerte in Form des Mittelwertes veröffentlicht. Zusätzlich werden Mietspannen angegeben, um den Besonderheiten des Einzelfalls besser Rechnung tragen zu können. Grundsätzlich ist der im…
Amtlicher Wortlaut
In Mietspiegeln wird häufig der um Ausreißer bereinigte Durchschnitt aller erhobenen Mietwerte in Form des Mittelwertes veröffentlicht. Zusätzlich werden Mietspannen angegeben, um den Besonderheiten des Einzelfalls besser Rechnung tragen zu können. Grundsätzlich ist der im Mietspiegel ausgewiesene gewichtete Mittelwert anzusetzen. Bei ausreichenden Anhaltspunkten für einen konkreten niedrigeren oder höheren Wert ist dieser Wert anzusetzen. Für die Überprüfung der Ortsüblichkeit von tatsächlich erzielten Mieten ist auf den jeweils unteren Wert oder den jeweils oberen Wert der Spanne abzustellen. D.h. eine Miete, die mehr als 20 % niedriger ist als der untere Wert der Spanne bzw. die mehr als 20 % höher ist als der obere Wert der Spanne, ist nicht mehr ortsüblich.
Amtliches Werk (§ 5 UrhG), Erbschaftsteuer-Richtlinien und Hinweise (ErbStR/ErbStH), Fassung 2020. Originaltext beim Bundesministerium der Finanzen.
Gesetzliche Grundlage
§ 186 BewG – Rohertrag des Grundstücks
(1) Rohertrag ist das Entgelt, das für die Benutzung des bebauten Grundstücks nach den am Bewertungsstichtag geltenden vertraglichen Vereinbarungen für den Zeitraum von zwölf Monaten zu zahlen ist. Umlagen, die zur Deckung der Betriebskosten gezahlt werden, sind nicht anzusetzen. (2) Für Grundstücke oder Grundstücksteile, 1. die eigengenutzt, ungenutzt, zu vorübergehendem Gebrauch oder unentgeltlich überlassen sind, 2. die der Eigentümer dem Mieter zu einer um mehr als 20 Prozent von der üblichen Miete abweichenden tatsächlichen Miete überlassen hat, ist die übliche Miete anzusetzen. Die…
§ 186 BewG im Volltext →Weitere Verwaltungsanweisungen zu § 186 BewG
- R B 186.1 ErbStR – RohertragErbStH
- R B 186.2 ErbStR – BetriebskostenErbStH
- R B 186.3 ErbStR – Vermietung zu gewerblichen, freiberuflichen oder öffentlichen ZweckenErbStH
- R B 186.4 ErbStR – Ansatz der üblichen MieteErbStH
- R B 186.5 ErbStR – Ermittlung der üblichen MieteErbStH
- H B 186.1 (Betriebsaufspaltung) ErbStH – BetriebsaufspaltungErbStH
- H B 186.1 (Gestaffelte Mietänderung) ErbStH – Gestaffelte MietänderungErbStH
- H B 186.1 (Mehrstöckige Mietverhältnisse) ErbStH – Mehrstöckige MietverhältnisseErbStH
- H B 186.1 (Mietvorauszahlungen) ErbStH – MietvorauszahlungenErbStH
- H B 186.5 (Bekanntgabe der Vergleichsgrundstücke) ErbStH – Bekanntgabe der VergleichsgrundstückeErbStH
- H B 186.5 (Ermittlung der üblichen Miete in einem Mietwohngrundstück) ErbStH – Ermittlung der üblichen Miete in einem MietwohngrundstückErbStH
- H B 186.5 (Mietermittlung in den Fällen der vorübergehenden Gebrauchsüberlassung) ErbStH – Mietermittlung in den Fällen der vorübergehenden GebrauchsüberlassungErbStH
- H B 186.5 (Zuordnung der Leerstandszeiten bei Ferienwohnungen) ErbStH – Zuordnung der Leerstandszeiten bei FerienwohnungenErbStH
BFH-Rechtsprechung zu § 186 BewG
Wissen ist gut. Prüfungsreif ist besser.
Die Prüfung fragt nicht, ob Sie eine Norm kennen, sondern ob Sie sie unter Zeitdruck anwenden. Trainieren Sie genau das – jeden Tag ein Stück, bis es sitzt.
- Lernplan bis zu Ihrem Prüfungstermin
- Klausurfälle mit Korrektur nach Punkteschema
- Prüferfragen und Kurzvortrag für die Mündliche