Die Methode

Verstehen. Anwenden. Prüfen. Festigen.

Der Lernzyklus von Steuerberaterexamen.io übersetzt gut belegte Erkenntnisse der Lernforschung in den Alltag der Prüfungsvorbereitung – Thema für Thema, bis zum Prüfungstag.

01

Verstehen

Theorie entlang des Prüfungsschemas, Klausurfallen, Wissenscheck

02

Anwenden

Musterfall → Lückenfall → Klausurfall mit KI-Korrektur

03

Prüfen

Prüferfragen frei beantworten, Klausuren, mündliche Simulation

04

Festigen

Prüfungsorientierte Wiederholung und Fehlerprotokoll

Sechs Prinzipien

Testing Effect – Roediger & Karpicke, 2006

Abrufen statt Wiederlesen

Wer Wissen aktiv abruft, behält es deutlich besser als durch erneutes Lesen. Deshalb endet jede Theorie mit einem Wissenscheck, jede Phase mit einer Aufgabe – und die Karteikarten fragen, statt zu zeigen.

Spacing Effect – Cepeda et al., 2006

Verteilt statt gebündelt

Wiederholungen in wachsenden Abständen schlagen Pauken. Unser Algorithmus plant zusätzlich auf den Prüfungstag hin: Jede Karte wird so gelegt, dass sie kurz vor dem Termin noch einmal kommt.

Worked Examples & Fading – Renkl & Atkinson, 2003

Vom Beispiel zur eigenen Lösung

Anfänger lernen am meisten aus vollständig gelösten Fällen, Fortgeschrittene aus eigenen Lösungen. Der Übergang gelingt über ausgeblendete Lösungsschritte – Musterfall, Lückenfall, Klausurfall.

Interleaving – Rohrer & Taylor, 2007

Gemischt statt geblockt

In der Klausur steht nicht dabei, welche Norm gefragt ist. Der Tagesplan mischt deshalb Themen und Klausurtage, damit Sie trainieren, das richtige Lösungsschema zu erkennen.

Feedback – Hattie & Timperley, 2007

Sofortiges, konkretes Feedback

Feedback wirkt, wenn es schnell kommt und sagt, was genau fehlt. Die KI-Korrektur bewertet jeden Punkt des Punkteschemas einzeln – in Minuten, nicht in Wochen.

Transfer-Appropriate Processing – Morris, Bransford & Franks, 1977

Üben, wie geprüft wird

Gelernt wird für die Situation, in der abgerufen wird. Darum schreiben Sie Klausuren unter Zeitdruck im Gutachtenstil und sprechen in der mündlichen Simulation frei – mit echten Nachfragen.

Der adaptive Plan

Jeden Tag entsteht ein neuer Plan aus fünf Signalen: Tage bis zur Prüfung, Ihr Zeitbudget, die Prüfungsrelevanz jedes Themas, Ihre Selbsteinschätzung je Klausurtag und Ihre tatsächlichen Ergebnisse. Fällige Karten kommen zuerst, begonnene Themen werden abgeschlossen, schwache Fälle kehren zurück.

Prüfungsreife statt Fortschrittsbalken

Ein Thema „gesehen“ zu haben, heißt nicht, es zu können. Die Beherrschung eines Themas gewichtet deshalb den gelösten Klausurfall am stärksten, dann die mündliche Antwort, dann Lückenfall und Wissenscheck. Ihre Klausurergebnisse fließen in die Notenprognose je Klausurtag ein.

Probieren Sie es an einem Thema aus.

Eine Lerneinheit dauert 45 bis 90 Minuten – danach wissen Sie, ob die Methode zu Ihnen passt.