Elektronische Steuerberaterprüfung: rund 2.200 Kandidaten schrieben im Oktober 2026 am Laptop
Die Steuerberaterkammern bauen die elektronische Anfertigung der Aufsichtsarbeiten aus. Bei der schriftlichen Prüfung vom 6. bis 8. Oktober 2026 nutzten rund 2.200 Kandidatinnen und Kandidaten diese Möglichkeit. Erstmals war das in Düsseldorf, Hamburg, Hessen, Köln, München, Niedersachsen, Nürnberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Westfalen-Lippe möglich; in Schleswig-Holstein gibt es das Format seit 2023, in Baden-Württemberg seit 2024. Die Kandidaten wählen derzeit zwischen Laptop und Handschrift; nur in Sachsen wird ausschließlich elektronisch geprüft.
Stand des Verfahrens
Das Wichtigste im Einzelnen
Oktober 2027: Ausweitung auf Berlin, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland
Die Kammer bezeichnet die elektronische Prüfung als ersten Schritt der Modernisierung; der Gesetzentwurf zur Reform der Steuerberaterprüfung verankert sie in § 37 Abs. 2 StBerG-E
Organisatorische Durchführung der Prüfung durch die Steuerberaterkammern, Abnahme durch den Prüfungsausschuss bei der obersten Landesfinanzbehörde
Warum das für die Prüfung zählt
Betrifft die Kandidaten unmittelbar und gehört zum Themenkreis Digitalisierung des Berufs; Prüfer erwarten, dass man die Reform der eigenen Prüfung kennt.
Betroffene Normen
Quellen
Kurzfassung von Steuerberaterexamen.io nach den genannten amtlichen Quellen, Stand 13.10.2026. Keine Rechtsberatung.
Wissen ist gut. Prüfungsreif ist besser.
Die Prüfung fragt nicht, ob Sie eine Norm kennen, sondern ob Sie sie unter Zeitdruck anwenden. Trainieren Sie genau das – jeden Tag ein Stück, bis es sitzt.
- Lernplan bis zu Ihrem Prüfungstermin
- Klausurfälle mit Korrektur nach Punkteschema
- Prüferfragen und Kurzvortrag für die Mündliche